Tiergestützte Therapie



Sanfte Schnauzen helfen heilen


Das Team für Tiergestützte Therapie


Wir das sind ein Golden Retriever Rüde Benno 8 Jahre ( geprüfter Rettungshund ) und eine Golden Retriever Hündin Sissy 1 ½  Jahre die noch in Ausbildung ist, und ich, gelernte Tierpflegerin, die eine Ausbildung als Fachkraft für Tiergestützte Therapie und Förderung absolviert hat. Therapie Zurzeit mache ich eine Heilpädagogische Zusatzqualifikation. Als Team für Tiergestützte Therapie kann ich kranke oder behinderte Menschen helfen, denn Tiere sind unvoreingenommen und akzeptieren den Menschen so wie er ist.


Was  versteht man unter tiergestützter Therapie?

Unter tiergestützter Therapie versteht man alle Maßnahmen, bei denen durch den
gezielten Einsatz eines Tieres positive Auswirkungen auf das Erleben und Verhalten
von Menschen erzielt werden, dies gilt für körperliche sowie seelische Erkrankungen.


Tätigkeitsbereiche:

*Senioren-,Pflegeheime
*Förderzentren für geistig und/oder  körperbehinderte Kinder und Erwachsene
*Pflegestationen/Wachkoma
*Grundschulen/Kindergärten
*Private Betreuung Zuhause
*Kinderheime
*sozial schwache Familien bzw. traumatisierte Personen


Krankheitsbilder bei denen tiergestützte
Therapie zum Einsatz kommen kann:

*Demenz unterschiedlicher Schweregrade
*Schädel-Hirngeschädigte(Wachkoma) z.B:nach Unfällen
*Körperbehinderungen verschied.Art
*Autismus, psych.Erkrankungen bei Kindern und Erwachsenen
*Sprachstörungen und Spechstörungen
*Entwicklungsstörungen, hyperkinetisches Syndrom(ADHS bzw.ADS-Syndrom)
*uva.


Ziele der tiergestützten Therapie:


1.Kognitive Fähigkeiten
*Förderung von Ausdauer und Konzentration
*Verbesserung der Sprache/Zeichen
*Förderung von Gedächtnisleistungen und Orientierung
*sensorischen Diät mit Hilfe eines strukturierten Aktivitätsprogramms


2.Motorik und Wahrnehmung
*Motivation zur Bewegung
*Förderung der Grob-und Feinmotorik
*Entspannung durch Körperwärme/nähe
*Stimulation durch Sinneserfahrung
*visuelle Wahrnehmungsebene fördern
*Steigerung des Selbstbewußtseins


3.Sozio-emotionaler Bereich

*Aktivierung eigener Ressourcen
*Verantwortungsbewußtsein fördern
*Motivationssteigerung durch Kompetenzerfahrung
*Zulassen von Körpernähe
*Angstabbau


Der Therapiehund ist kein "Streichelhund", sondern arbeitet nach einem
mit dem Pflegepersonal, Ergotherapeuten, Heilpädagogen, Physiotherapeuten oder auch Logopäden erstelltem Therapieplan.
Dieser ist auf die Erkrankung des Patienten abgestimmt und daher sehr
unterschiedlich.
Tiergestützte Therapie ist  immer als Unterstützung anderer Therapieformen
zu sehen.

 

Kosten:

Je nach therapeutischem Konzept und dessen Ziele, ist der Aufwand
sehr unterschiedlich. Da die tiergestützte Therapie und auch ein Behinderten-
Begleithund leider noch nicht, wie etwa der Blindenführhund,
im Heil-Hilfsmittelkatalog der Krankenkassen eingetragen wurde: erfolgt meist
eine freiwillige Aufwandsentschädigung(z.B.: für Fahrtkosten) durch den Patienten bzw. der Einrichtung.
In seltenen Fällen ist jedoch eine Beantragung bei der Krankenkasse möglich,
welche im hohen Maße vom Krankheitsbild abhängig zu machen ist.